Das Monatsthema im Februar ist die Nummer 1 des Übkreislaufs:
Resonanz.

Bedeutungen:

1. Physikalisch bedeutet Resonanz: Schwingen eines Systems durch Anregung von außen.
Hierzu müssen die Schwingungen auf ein „schwingfähiges System“ stoßen. Dieses muss also in der Lage sein mitzuschwingen. Wir als Musizierende haben den Bereich der Akustik und die Schallwellen gewiss gleich vor Augen. Wenn beide Systeme gleich sind, kann es zum „Zustand der eingeschwungenen Schwingung“ kommen, wie es beim Kugelstoßpendel sichtbar gemacht worden ist.

In der Musik und dem Instrumentenbau braucht es einen Resonanzkörper, der den Klang verstärkt.
Menschen, die singen, wissen um die Resonanzräume im Körper, den Sitz der Vokale an bestimmten Punkten im Kopf.

2. Resonanz als Widerhall, als Reaktion auf etwas, das wir sagen, das wir tun, das in der Umgebung ist. Beispiel.
„Die Veranstaltung hatte gute Resonanz.“ Das Theam Sympathie und Antipathie gehört auch hierher.

3. Resonanz als das hermetische Gesetz der Anziehung kam in den letzten Jahren zu Ehren durch „The Secret“ und die „Bestellung beim Universum“.

___________________________________________________________________________________________

Unser im Übkreis der Resonanz zugehöriger Ort ist der Resonanzraum.
Das Üben möchte einen Raum erschaffen,

  • wo du mit dir in Resonanz gehst,
  • dich spürst,
  • ganz bei dir bist – aber auf jeden Fall mehr als sonst.
  • Wo du deine Antennen sozusagen auf Empfang stellst auf die Musik und deine Resonanz darauf.
  • Da, wo du in dich hinein spüren kannst, wie es dir geht.
  • Wo du zu dir selbst kommen kannst. Das gelingt nicht in jeder Übeinheit, in jedem Musizieren gleich gut, kann aber sehr stärkend und beglückend sein.

Im physikalischen Bild gesprochen: Du setzt dich den Schwingungen der Musik aus und schwingst mit ihnen im Einklang als schwingfähiges System. Sicher wirst du gleich sagen, dass deine Schwingfähigkeit herabgesetzt ist, wenn du abgehetzt von der Arbeit kommst, dich mit dem Auto durch den Feierabendverkehr gestresst hast… Das Üben hat Voraussetzungen, ja. Aber es kann auch neue Voraussetzungen schaffen. Hier sind wir bei der entscheidenden Phase des Übens: Dem Einstieg. Diese Phase kann durch Routinen erleichtert werden wie Richten des Instrumentes, der Noten, des Raumes, aber auch durch methodische Elemente.

Das Schöne: Auch im Alltag gibt es ein einfaches Mittel, um in Resonanz mit dir zu kommen:
Das Atmen. Mehr findest du hier.

Überlassen wir das Atmen und die Resonanz nicht den Spezialisten und ‘Gurus’!
Wenden wir es an, gerade wenn es stressig wird, aber auch vorbeugend, das wünscht uns

Birgit aus Hannover