Monatsthema im Februar ist die Resonanz, Punkt 1 des Übkreislaufs.
Nach der Resonanz mit dir und deinen Zielen ist nun die Resonanz mit deiner umgebung dran, denn:

Deine Umgebung ist wichtiger als man manchmal wahrhaben möchte!

Der Spruch: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, die dich umgeben!“ hat mir ganz schön zu denken gegeben. Waren doch sehr negativ eingestellte Menschen dabei. Nun geht es nicht darum, Menschen auszusortieren, aber man kann doch allerhand verändern:

  • die Häufigkeit des Kontakt
  • die Art des Kontakts
  • die eigene Einstellung zu diesem Menschen

Zum Beispiel kann man auf die Negativ-Tiraden dieses Menschen nicht mehr einsteigen.
Nicht verschwiegen werden soll, dass die Freundschaft unter einer Verhaltensänderung deinerseits leiden kann. Sie kann sogar daran kaputtgehen, dass du der bisherigen Rolle nicht mehr gerecht wirst. Aber, ob es dann eine Freundschaft, ein wertvoller Kontakt war, in dem du nicht so sein darfst, wie du bist…

Unser Thema ist ja das Üben.
Besonders wichtig wäre also hier:

  • Welche Einstellung hat der- oder diejenige zu deinem Musikmachen oder dem anderen Gebiet, wo du übst?
  • Ist er oder sie unterstützend?
  • Ist die Art der Unterstützung für dich passend?

Kinder von Profimusikern haben es da oft schwer einen unbeschwerten Zugang zu einem Instrument zu finden. Vielfach wählen sie ein ganz anderes Instrument und einen eher in der Unterhaltungsmusik liegenden Zugang, wie mein Ältester. Bei ihm passt das zum Glück perfekt, und er ist damit glücklich!

Umgebung ist aber auch deine räumliche Umgebung
Ist sie deinem Üben förderlich oder eher hinderlich?
Was könntest du wie verändern, damit es dir besser geht?

Umgebung sind auch die Menschen, mit denen du ggf. musizierst oder die von deinem Musizieren betroffen sind. Dort liegt auch allerhand Konfliktstoff… Wie ist das bei dir?

Vielleicht magst du in unserer Gruppe mitlesen oder Tipps geben?

Ene in jeder Weise schöne Umgebung wünscht dir
Birgit