Motivation und Rückschläge gehören zusammen und werden gern als weißes und schwarzes Schaf gesehen,
als gut und böse. Dem einen wird nachgejagt und das andere verteufelt. Keine gute Idee.

Darum ist der allererste Schritt:
Akzeptiere, dass es Rückschläge gibt.

Mach kein Drama daraus – spare deine Kraft für etwas Besseres!
Begrüße Rückschläge zwar nicht freudig, aber vielleicht so:
„Ah, das bist du ja wieder! Hm, und was willst du mir sagen?“
Denn du hast nun die Chance, etwas zu lernen.

Reflexion

Schau hin.
Was ist genau schief gegangen?
Was hat nicht funktioniert?
Auf einer Skala von 1 (fast gar nicht schlimm) bis 10 (Voll-Katastrophe) einordnen,
wie schlimm es ist – das relativiert Manches.

Ins Handeln kommen –
oder zumindest das nächste Handeln besser planen

Was wie genau anders machen?
Dort sind wahre Schätze versteckt, die du vielleicht mit einem Übmentor heben kannst.*

Glaubst du daran, dass du aus diesem Rückschlag gestärkt hervorgehen kannst?

Das hängt natürlich auch davon ab, ob es ein kleiner, mittlerer, größerer oder großer Rückschlag ist.
Ist dir eine Übzeit nicht gelungen, eine Kleinigkeit in einer Aufführung passiert?
Oder bist du in einem Stück komplett ausgestiegen, hast du eine richtig schlechte Phase oder
ist dir ein Schicksalsschlag passiert? Dann zögere nicht dir Hilfe zu suchen!

Denn das Wichtigste ist: Nach einem Rückschlag weitermachen!
Oder etwas anderes machen, oder…

Ob du es mit dem beliebten Spruch hältst.
„Aufstehem Krone richten, weitergehen!“ oder
„Erfolg ist: Einmal mehr aufstehen als Hinfallen!“
auch ein motivierendes Zitat als Bildschirmschoner, im Kalender … kann helfen.

Welche Rückschläge hast du erlebt, was war dein Rezept dagegen?
Wenn du magst teile es in unserer Gruppe und profitiere von den Erfahrungen der Anderen.

Aus meinem Leben:
Ich hatte schon mehrere Kinder, hatte mir eine Übmöglichkeit an der Kirche besorgt, zu der wir gehörten.
Und machte mich auf den Weg nach zehn oder mehr Jahren mal wieder Orgel zu üben mit einem meiner absoluten Lieblingsstücke: Bach Präludium h-Moll BWV 544, (die Interpretation hier gefällt mir nicht im mindesten…).
Im Video kannst du die Noten sehen und wirst sofort begreifen: Ich hatte mich total überfordert – und damit den Rückschlag quasi vorprogrammiert. Seither hatte ich viel Gelegenheit einen besseren Umfang mit mir einzuüben.
Dieses Stück ist übrigens der Beginn meines neues Programms „Weltreise“, für das eine farbige zweimanualige Orgel benötigt wird.

Eine gute Woche wünscht dir
Birgit aus Hannover

*Buche z.B. ein Navigationsgespräch. Direkt nach Buchung melde ich mich zwecks einem zeitnahen Termin bei Dir!