Die größte Hürde: Einfach mit dem Üben anfangen!

Klar haben welche Art Übzeit du haben möchtest
Nicht jeder Tag kommt deiner vorgenommenen Übzeit entgegen. Es gibt Störungen, körperliche Gegebenheiten, die dich hindern wollen. Gut, wenn du dich vom Üben nicht abhalten lässt und einen Plan B hast! Hauptsache ein wenig spielen, um die Übkette nicht abreißen zu lassen!

Wie ist im Moment dein Stand zu Üben?
Willst (oder musst) du dir eine neuen Angang verschaffen, um überhaupt mit dem Üben (wieder) zu beginnen? Da kann dann eine Einfach-mal-so-Session sinnvoll sein.

Bist du in einem Prozess auf ein bestimmtes Ziel, einen Auftritt, ein Konzert? Dann wirst gezielt du die Stücke üben müssen, die es besonders nötig haben. Deine Übzeit wird also detailreicher sein.

Oder du bist in einer allgemeinen Übzeit, in der du sowohl Details wie auch große Zusammenhänge übst. Dann frag dich doch: Auf welches Stück hab ich jetzt zu Beginn so richtig Lust?

Wirklich das richtige Stück?
Mitunter beginnt man ein neues Stück zu üben, nur um festzustellen, dass es einen doch gar nicht anspricht. Wenn du es nicht üben musst, lass es! Deine Zeit und Kraft sind zu kostbar für solche Verschwendungen!

Bewährte Einstiegsmethoden sind:

Schneisen schlagen
Besonders bei mehrseitigen Stücken gut. Falls noch nicht erfolgt, schnelles Drüberschauen, welche Teile es gibt- und einen davon beginnen. Gern etwas in der Mitte! Nicht immer macht es Sinn, am Anfang zu beginnen…

Vom Ende zum Anfang
…ist eine Methode, die bei Motivationsproblemen prima ist. Man nimmt sich die letzten Takte vor, dann ein, zwei Takte vorher usw. . Den Schluss kann man dann sicher. Diese Methode funktioniert auch an eher schlechten Tagen gut.

Elefanten essen
Auch für große Stücke: Schwere Stellen mit Bleistift zart (!) markieren und diese ausgewählten Takte üben, dann einbinden.

In der Übzeit den Stier bei den Hörnern packen
… oder auch „eat the frog“, die unangenehmste Aufgabe zuerst, kann unglaubliche Energie freisetzen. Ist aber nicht für jede Motivationslage die richtige Methode. Einspielen zuvor nicht vergessen!

Vielleicht ist die Einstiegshürde aber auch die Umgebung oder anderes
Dann ist es das Beste, das erst zu beseitigen, zu verbessern…

Erlebst du eine regelrechte Mauer zum Wieder-Üben?
Hast du negative Erlebnisse gehabt? Ist viel Zeit vergangen?
Die Vergangenheit kannst du nicht ändern. Willst du in der Gegenwart etwas ändern, um eine Zukunft zu haben, in der du beschwingt und entspannt übst und in der die Musik deiner Seele wieder gut tut? Dann finde einen ersten Schritt aufs Üben zu. Gibt es jemanden, der/die dich unterstützen kann?
Falls nicht: Hier bin ich :). Du kannst jederzeit ein zeitnahes Navigationsgespräch mit mir bekommen (per Zoom/Skype oder Telefon), sobald du gebucht hast, bekomme ich deine Mail und melde mich prompt!

Auf jeden Fall: Versuche vom schlechten Gewissen wegzukommen, das ist der größte Energieräuber! Insofern hilft jeder kleine Schritt, die Mauer etwas abzutragen. Was könntest du aus den Steinen Schönes bauen? 😉

Auf deine Erfahrungen gespannt ist
Birgit aus Hannover