Unser Thema im April: Die so wichtige Kontinuität.
Ohne diese wirst du keine Überfolge erzielen.

Kontinuität kann dabei ganz unterschiedlich aussehen,
Es spielt ja auch hinein, ob du ein Instrument spielst oder mehrere…:

  • du übst regelmäßig einmal die Woche.
    oft bei Organisten die Vorbereitung des sonntäglichen Gottesdienstes.
  • du übst jeden Tag kurz- und würdest auf diese Gewohnheit ungern verzichten.
  • oder alles dazwischen
  • oder alles andere 🙂

Wie ist das bei dir?
_______________________________________________________________________

Das Thema dieses Blogbeitrags soll dein Energielevel sein.
Es ist entscheidend für deine Fähigkeit zur Kontinuität.

Grundsätzliches Energielevel?
Wie steht es grundsätzlich um dich:
Springst du morgens aus dem Bett und fühlst dich voller Tatkraft?
Oder quälst du dich hoch? Woran liegt das? Was könntest du dagegen tun?

Tagesform
Dann gibt es noch Unterschiede in der Tagesform.
Es gibt Tage, da läuft es nicht mit dem Üben.
Dann ist das so. Nur gut, wenn du nicht mit Gewalt dagegen angehst!

Längere Phasen
Unterschätzt wird die Veränderung des Energielevels, wenn es um längere Phasen,
also mehrere Woche und Monate geht.

Gut zu sehen ist das in dem Schul-/Ferien-Rhythmus.
Gegen Ende, also kurz vor den Ferien wird es mühsamer, die Pause ist dringend nötig.

Oder auf der Haupt-Arbeit ist Stoßzeit, trotzdem willst du dein Üblevel beibehalten???
Der direkte Weg in eine Erschöpfung und von da aus in einen Burnout.

Verschiedene Level an verschiedenen Wochentagen
Ein Beispiel aus meinem Leben:
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag arbeite ich in meiner Musikschule:
Von der Eltern-Kind-Gruppe (1-2jährige Kinder), Früherziehung (3 bis 4 Jahre),
Instrumentenkarussell (5 bis 6 Jahre), Einzelunterricht (Blockflöte, Keyboard/Klavier)
bis zu zwei Singgruppen („Einfach Singen!“) ist alles dabei.
Und ich habe allein an die 50 Menschen, die ich in meinem Unterricht sehe,
und die meine ungeteilte Aufmerksamkeit und Zuwendung erwarten dürfen.
Dazu kommen die andern Lehrer, die an mich als Leitung Fragen haben,
neue Schüler bei denen, das Telefon klingelt, e
in netter Mensch kommt einfach mal so vorbei…

Der Mittwoch ist besonders schön, aber auch besonders lang,
da bin ich zwölf Stunden aus dem Haus.
Was glaubst du: Wann streite ich mich am ehesten mit meinem Mann?
Richtig: Donnerstag- Vormittag…
Also keine gute Idee, an dem Tag von mir Höchstleistungen zu erwarten.
Da muss ich mich ausruhen, um den Nachmittag wieder in gute Qualität abzuliefern.

In alldem, was du bisher gelesen hast, schwingt sie mit: Die Resilienz.
„Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Systems (einer Person, Organisation oder Gesellschaft)
mit Störungen und Veränderungen konstruktiv umzugehen.“ (Herbert Saurugg)

Mehr Informationen und eine tollen Grafik (bildlich ist gut!) findest du hier.
https://www.saurugg.net/strom-blackout/resilienz-und-anpassung

Ich glaube, dass wir Meister darin sind Robustheit, Agilität und Anpassungsfähigkeit zu zeigen, auch und gerade im Berufsleben als Angestellte/r, im Wettbewerb, besonders die Männer.

Ich denke, dass die Selbstorganisation vernachlässigt wird, dabei hat sie auch in der Grafik den zentralen Platz! Den würde auch ich ihr zuweisen: Eine Organisation, die zu dir passt – und die daraufhin immer angepasst werden darf, ja muss!

Und ich weiß aus meinem vielfältigen Umfeld, dass die Erholungs- und Selbstregenerations-
Fähigkeit (zum Teil gnadenlos) vernachlässigt wird – mit den entsprechenden Folgen!

Sind das Themen für dich? Dann lade ich dich in meine kostenlose Facebook-Gruppe ein,
um dort mehr zu erfahren, zu lesen, wie es andere machen, Impulse zu bekommen für Veränderung.
Das Stetige ist der Wandel. Und das ist gut so. Es nützt nichts, sich dem entziehen zu wollen.
Allein der Widerstand senkt dein Energielevel. Und das wäre doch schade, oder?

Birgit,
die am Donnerstag-Vormittag gern Blogartikel wie diesen schreibt.