Manchmal ist das Leben wie ein Dschungel – voller Verpflichtungen, Anforderungen, Neuigkeiten…
Oder das Gegenteil: So viel zu gestaltenden Zeit, mitunter mit anderen Einschränkungen.
In beiden Fällen ist es gut, Schneisen zu schlagen.

Beim Dschungel (also bei Überfülle) musst du quasi Wege roden, wenn du üben
oder ansonsten Zeit für dich haben willst. Wie geht das?

  • Schaffe dir eine halbe Stunde Zeit mit Schreibzeug.
  • Schreibe bitte handschriftlich.
  • Sorge dafür, dass du dich nicht beobachtet fühlst.
  • Lass aufkommenden Gefühlen freien Lauf und schreibe sie dir von der Seele.
  • Oft werden beim Schreiben schon Wünsche, Lösungen … mitkommen.
  • Bewerte sie nicht, notiere einfach! Lass ein paar Tage vergehen und schaue dir deine Notizen nochmals an:
  • Was sind die Punkte, die dich am meisten stören
  • Nimm dir einen (!) heraus, den du verändern kannst- und tue es!
  • mindestens 6 Wochen lang!

Bei einem Meer an Zeit, verbunden mit beispielsweise gesundheitlichen oder familiären Einschränkungen musst du bildlich eher Wege anlegen, wenn du üben (oder ansonsten erfüllte Zeit für dich haben) willst. Wie geht das?

Gerade bei Schmerzen oder Krankheit (selbst oder in der Familie) drängen sich diese immer gnadenlos in den Vordergrund. Schaue dir mal deine Woche an:

  • Wann ist ein guter Tag, wann sind gute Tage für dein Ziel?
  • Zu welcher Tageszeit geht das am besten?
  • Was wäre ein erster Schritt in Richtung deines Ziels?
  • Oft sind Grenzen zu akzeptieren, dann ist das das Wichtigste.
  • Denn erst nach der Akzeptanz (mit verbundener Trauer) kommen Möglichkeiten und Lösungen.
  • Vorher verschleißt du deine Energie mit dem Kampf gegen die Realität!

Immer gut für Kontinuität sind Gewohnheiten:

  • ein fester Wochentag, eine feste Zeit
  • ein grober Plan
  • alles rund ums Üben parat zu haben
  • ein Ziel zu haben (kann sein: öffentlich spielen)
  • eine bestimmte Art, das Üben zu beginnen
  • ein bestimmter ritualisierter Üb-Ablauf
  • ein Highlight fürs Üb-Ende, auf das du dich besonders freust
  • an Tagen, wo du nicht üben kannst, auf andere Art die Musik wach halten (Musik hören, Videos gucken, Gleichgesinnte treffen (live oder virtuell), Noten dabeihaben…)
  • offen sein für spontane Gelegenheiten

Vielleicht magst du dir Tipps für deine Situation holen?
Dann komm doch in die kostenlose “Ich-übe-also-bin-ich!” -Gruppe!
Dort feiern wir auch, wenn du etwas, was du dir vorgenommen hast, erreicht hast!

Darauf freut sich
Birgit aus Hannover