Da startest du so richtig schön motiviert ins Üben – und dann sind da gleich demotivierende Faktoren. Beginnend bei einem nicht funktionierenden Stift über dauernde Störungen bis hin zur entnervten Aufgabe. Die macht den Angang zum nächsten Üben dann noch zusätzlich schwer…Wo kann es haken? Beispiele:

Übumgebung

  • Handwerkszeug (Instrument, Noten, Stifte, Zubehör, technisches Equipement)
  • Akustische Situation (Lärm außen oder innen, übermäßiger Hall oder besonders trockene Akustik)
  • Umgebung stört (zu klein, zu groß, unordentlich, zu kalt, zu warm, unangenehme Gerüche)

Eigene Stimmung

  • Gereiztheit
  • Unkonzentriertheit
  • Unklarheit der Zielsetzungen
  • körperliche Bedürfnisse (Müdigkeit, zu kalt, zu warm, Hunger, Verdauung)

Andere Menschen

  • dumme Sprüche über dein Üben, die dir gerade dann in den Kopf kommen
  • Störungen („Ah, was spielst du denn Schönes?“)
  • Lärm (Handwerker, Rasenmäher)
  • Unverständnis

Dass wir soziale Wesen sind, schlägt besonders durch, dass kaum jemand versteht, was wir da tun. So ist jedenfalls meine Erfahrung in vielen Bereichen. Das ist zumeist nicht böse gemeint, sondern beruht auf Unkenntnis. Also versuche ich zu erklären… Du auch? Hoffentlich hast du mehr Erfolg als ich! Für mich habe ich entschieden, mir Menschen zu suchen, die vor denselben Herausforderungen stehen – und nicht mehr zu erklären. Erklären hat immer auch etwas von Rechtfertigung, das zieht runter. So geht es mir. Seit ich mich beruflich wie privat mehr mit Gleichgesinnten, Menschen, die vor gleichen oder ähnlichen Herausforderungen stehen, umgebe, geht es mir sehr viel besser.

In anderen Bereichen muss ich an meiner Einstellung arbeiten. Es hat mich z.B. immer tief getroffen, den Satz zu hören „Ich wusste gar nicht, dass es in Sarstedt eine Musikschule gibt!?!“. Schließlich mache ich ehrenamtlich die Werbung, Pressearbeit, Aushänge… seit fast acht Jahren, so gut ich kann… Heute antworte ich lächelnd: „Wissen Sie, dass ist wie bei mir: Erst seit ich einen weißen Toyota fahre, sehe ich überall weiße Toyotas!“

Was demotiviert dich – bei Üben und auch sonst?
Es lohnt sich, die Dinge beim Namen zu nennen, heißt immer auch: aufzuschreiben.

Was kannst du verbessern? Da ist viel Potential- für mehr Zufriedenheit und Lebensfreude!

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Gerade fand die erste Üb-mal-wieder-Woche! Statt, du kannst die Beiträge bis Ende Januar nachlesen!

Eine gute Woche wünscht dir
Birgit aus Hannover

P.S.: Du möchtest eine sofortige Verbesserung deines Übens? Dann buche doch ein Navigationsgespräch mit mir.
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